| Berufliche Bildung

16 Zimmererazubis freigesprochen

Obermeister Wolfgang Behmann (rechts) freut sich über die neuen Nachwuchszimmerer in seiner Lindauer Innung.

Freispruch lautete das Urteil: Gemeinsam mit rund 20 weiteren Nachwuchshandwerkern erhielten 16 Zimmerer-Azubis der Kreishandwerkerschaft Lindau auf dem Kulturboden im Hutmuseum Lindenberg ihren Gesellenbrief.

Radiomoderator Thomas Bergert führte durch den zweistündigen Abend. Bei den Junggesellinnen fragte er gezielt nach: "Warum habt ihr euch für das Handwerk entschieden?" Zimmerin Sophia Göppel hatte schon in der Schule Spaß am Arbeiten mit Holz und das ist bis heute so geblieben: "Holz ist einfach toll. Es ist lebendig. Es riecht gut. Und du siehst sehr schnell, was du geleistet hast." Am liebsten baute die zierliche junge Frau in der Ausbildung Dächer und beim Tragen der schweren Balken halfen ihr die männlichen Kollegen.

Kreishandwerksmeister Uli Kaiser übernahm den Akt der Freisprechung. Wolfgang Behmann, Obermeister der Zimmerer-Innung Lindau/Bodensee, wünschte den Nachwuchszimmerern viel Erfolg für ihre berufliche Zukunft und dass sie dem Zimmererhandwerk treu bleiben.

Gute Ausbildungszahlen bei den Zimmerern

Mit 16 Absolventen ist Behmann zufrieden. "Damit liegen wir im Schnitt." Er freut sich auch, dass in seiner Innung zwei junge Frauen den Zimmererberuf erlernt haben. "Beide möchten sich weiterbilden und im Holzbau weiterarbeiten."

Landrat Elmar Stegmann hatte noch eine frohe Botschaft zu vermelden. Die Staatliche Berufsschule Lindau sei als eine von 43 Berufsschulen in das Förderprogramm "Exzellenzzentren an Berufsschulen" aufgenommen worden, wodurch neue Fördergelder in den Landkreis fließen. 

(Text: Susi Donner)

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